Mit der Sentinel feierte die Cooler Master Sub-Brand CM Storm bereits
einen sehr erfolgreichen Einstand im Bereich der Gaming-Peripherie. Diese Serie
wird mit der Inferno nun erweitert. Auch hierbei handelt es sich um eine Maus
für professionelle Ansprüche, die im Gegensatz zum Vorgänger jedoch klar auf die
Zielgruppe der Online-Rollenspieler zugeschnitten ist.
Entsprechend hoher Wert wurde auf ein bequemes Layout für ermüdungsfreie,
lange Spiel-Sessions, eine hohe Tastenanzahl und umfangreiche Programmierbarkeit
gelegt. Die Gestaltung weist nur wenige Parallelen zur Sentinel auf. Insgesamt
ist die Inferno eine etwas kleinere Maus mit runder Formgebung und fließenden
Formen. Zu diesem Eindruck tragen vor allem die seitlichen Linien bei, welche an
Meeressäuger erinnern.
Neben der Form sorgen auch die wechselnden Oberflächen mit glatten und
griffigen Strukturen für eine sehr gute (rechtshändige) Bedienbarkeit. Um die
vielfältigen Steuerbefehle in MMORPGs optimal nutzen zu können, stehen ganze elf
Tasten zur Verfügung, von denen neun programmierbar sind. Wenngleich diese
Vielfalt durchaus eine Ein- und Umgewöhnung erfordert, werden MMO-Spieler die
neu gewonnenen Fähigkeiten schnell zu schätzen wissen.
Denn während die meisten Eingaben in diesem Genre über die Tastatur erfolgen
und damit von der Geschwindigkeit der linken Hand im Zweifel limitiert werden,
kann die Arbeit nun deutlich mehr auf beide Hände verteilt werden, womit mehr
Befehle pro Zeiteinheit erteilbar sind. Davon profitieren alle MMORPG-Bereiche -
egal ob man gerade im Raid kämpft, seinen Gegnern im PvP das Fürchten lehrt oder
zum Mob-Grinden in den Jagdgründen unterwegs ist.
Die nutzbare Tastenbelegung erhöht sich zusätzlich um den Faktor fünf durch
die Möglichkeit, eine entsprechende Anzahl an Profilen zu erstellen. Drei können
dabei im internen Speicher abgelegt werden und stehen damit auch ohne
Treiberinstallation an jedem PC sofort zur Verfügung.
Apropos Treiber: Dieser muss nicht zwangsläufig installiert werden, sondern
ist wahlweise direkt ausführbar - auch dies ein Vorteil für Spieler, die
regelmäßig an unterschiedlichen PCs zocken. Die Software ist zudem sehr
übersichtlich, um die sehr vielfältigen Belegungsmöglichkeiten zu verwalten.
Die Abtastung übernimmt ein Laser-Sensor mit maximal 4.000 DPI. In Verbindung
mit den Profilen können fünf Auflösungsstufen selbst festgelegt und direkt
zwischen diesen gewechselt werden. Die Datenübertragung erfolgt über USB mit
einer Reaktionszeit von einer Millisekunde.