Nachdem sich der Asgard sehr erfolgreich auf dem Markt für preisgünstige
Gehäuse etabliert hat, legt der Hersteller Xigmatek nun nach. Mit dem Asgard 2
wird die erste Version um eine dezenter gestaltete Ausgabe ergänzt, die sich
lediglich beim Frontdesign unterscheidet. Darüber hinaus setzt er ebenso auf
eine hohe Funktionalität zu einem unschlagbaren Preis.
Besonders beeindruckt dabei das ungemein praktische Layout des Innenraums,
ohne gleichzeitig die äußere Gestaltung zu vernachlässigen. Im Gegensatz zur
fast durchgehenden Mesh-Fläche des Asgard 1 sind bei dieser Ausgabe lediglich
die Laufwerksblenden entsprechend ausgestattet. Demgegenüber ist der untere Teil
nun geschlossen, wodurch das Design klassischer und eleganter wirkt. Wenngleich
es sich lediglich um eine Kunststoffabdeckung handelt, ähnelt die Optik einer
gebürsteten Aluminiumfläche - sehr edel.
Seitlich fassen die Asgard-2-Front Zierblenden ein, die in drei verschiedenen
Farben erhältlich sind. In dieser Version sind sie Orange, was dem Tower einen
auffälligen Blickfang verleiht. Zusätzlichen sorgen die Lüfteröffnungen im
linken Seitenteil für Aufsehen. Diese besitzen eine sehr ungewöhnliche
Gestaltung der Lochgitter.
Bei all der Detailverliebtheit haben im Innenraum wieder die Ingenieure die
Oberhand gewonnen und ein durchdachtes und für diese Preisklasse einmalig
praktisches Design kreiert. Stichwort: Tool-free! Was sonst nur bei teureren
Modellen üblich ist, zieht mit dem Asgard auch ins Einsteigersegment ein. Wo
sonst die Laufwerke und Steckkarten noch aufwändig festgeschraubt werden müssen,
können sie im Asgard bequem mit speziellen Befestigungen installiert werden -
ohne Werkzeug.
Das Besondere: Wirklich alle Laufwerksslots verfügen über diese
Schnellbefestigungen, so dass ganze vier 5,25 Zoll, ein externes und sechs
interne 3,5-Zoll-Laufwerke auf diese Weise schnell ihren Weg in das Gehäuse
finden. Zeitersparnis beim Zusammenbau und Komfort beim Hardware-Wechsel
erreichen damit ein neues Niveau.
Auch an der Rückseite sind die Steckkartenslots (für Grafik,-Soundkarten
etc.) mit einem Tool-free-System ausgestattet. Dieses setzt sich zudem auch
optisch hervorragend ab und ist wie die Laufwerksbefestigungen im typischen
Xigmatek-Orange gefärbt. Ebenfalls in dieser Preisklasse ein Novum ist der
Schwarz lackierte Innenraum, der für einen coolen Style sorgt und die schwarze
Gestaltung der Außenhaut konsequent fortführt.
Wer meint, dass damit die Ausstattungsbesonderheiten erschöpft seien, muss
eines besseren belehrt werden: Sogar an eine saubere Verlegung der Strom- und
Datenkabel wurde gedacht und diverse Clips und Öffnungen verbaut. Davon
profitieren die Optik und der Luftstrom, da eine Reduzierung der Anzahl
herumhängender Kabel zu weniger Luftverwirbelungen führt. Zusätzlich wurde in
den Mainboard-Träger eine große Öffnung hinter dem CPU-Kühler eingefügt, womit
eine Backplate-Installation ohne den Ausbau der Hauptplatine möglich wird.
Auch die Belüftungsoptionen sind auf einem klassenuntypisch hohen Niveau. An
der Rückseite ist bereits ein 120-mm-Lüfter verbaut, der um drei weitere
Ventilatoren an der Front (1x) sowie im Seitenteil (2x) ergänzt werden kann.
Auch kleinere 92mm oder 80-mm-Modelle nehmen die flexiblen Ventilatorslots auf.
Die vorderen Laufwerksblenden verfügen zudem über Staubfilter.
- Screw-less tooling for 5.25” bay installation.
- Screw-less tooling for expansion slot installation.
- Screw-less tooling for 3.5” bay installation.
- Preinstalled 120mm rear fan
- Supports 4 cooling fans in total.
- Back window for easy CPU cooler back plate.
- Dust filter behind front panel for intake airflow.